Weltnaturerbe wird international als besondere Auszeichnung für ein Naturgebiet gesehen

Weltnaturerbe - imposante Natur, die verpflichtet

Die UNESCO-Welterbekonvention gründet auf der „Übereinkunft zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ (World Heritage Convention), welche im November 1972 von der 17. Generalkonferenz der UNESCO verabschiedet wurde und 1976 in Kraft trat. Bis 2004 haben 178 Staaten die Konvention unterzeichnet, Deutschland ist von Beginn an Mitgliedsstaat.Sowohl Kultur- als auch Naturstätten können zum UNESCO Welterbe erklärt werden; seit 1992 auch Kulturlandschaften.
Gemeinsam mit dem Büro für Landschaft & Service beraten wir kompetent bei der Analyse, Vorbereitung und Durchführung einer Nominierung von Naturerbestätten und Kulturlandschaften.
In einem gemeinsamen Projekt mit Prof. H. Plachter (Universität Marburg) wurde 2004 ein Screening potentieller Naturerbestätten in Deutschland für das Bundesamt für Naturschutz (BfN) durchgeführt. Der Abschlußbericht ist als BfN-Skripten erschienen und kann als PDF geladen werden. Klicken Sie bitte hier .

 

Nominierung: Deutsche Buchenwälder

Buchenwälder, so unterschiedlich ihre Standorte und die darin lebenden Artengemeinschaften auch sein mögen, eines haben alle gemeinsam: Es sind beeindruckende Wälder. Das Erscheinungsbild Europas ist von Natur aus durch seine Buchenwälder geprägt. Für einen Großteil der Mitteleuropäer stellen sie daher den Inbegriff von Wald dar.
Im Rahmen eines F&E Vorhabens des Bundesamtes für Naturschutz BfN waren wir in der Bürogemeinschaft mit BfLS und HisGis an der Erstellung des Nominierungsdossiers maßgeblich beteiligt. Der Status als Weltnaturerbe stellt eine besondere Auszeichnung und einen enormen Imagegewinn für die beteiligten Regionen dar. Eine Eintragung der deutschen Buchenwälder in die UNESCO-Welterbeliste würde diese auf die gleiche Stufe stellen wie den Grand Canyon in den USA oder die Serengeti in Tansania. Lesen Sie hier mehr.

EUCAland - Europäische Kulturlandschaften

Ziel dieses EU Projektes ist es, Agrarlandschaften in Europa mit ihren sichtbaren und unsichtbaren Eigenarten, ihren Werten und ihrer Bedeutung für die Menschen erkennbarer zu machen, ihre Bedeutung zu vermitteln und so die Identität und Kulturerbe von Regionen zu bewahren. Beginn dieses europäischen Netzwerkprojektes ist Februar 2008. Zur Internetseite von EUCALand geht es hier.